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Amok im Kopf: warum Schüler töten

Uniform title:
Why kids kill <dt.>
Title (alternative):
Winnenden Amoklauf
Object category:
Druckschrift
Publisher:
Beltz
Place of publication:
Weinheim
Date:
c 2009
Extent, illustration, format:
334 S. graph. Darst. 21 cm
Language:
Deutsch
Abstract:
Was seriöse Autoren zum Thema Schul-Amoklauf, wie zuletzt E. Pollmann (BA 5/09) und F.J. Robertz (BA 2/08), zusammengetragen haben, wird durch den US-Psychologen Langman in einer Langzeitstudie fundiert: Nicht allein Waffenbesitz, Computerspiele oder negative schulische und häusliche Einflüsse sind für einen Amoklauf verantwortlich zu machen; Kern des Problems sind massive psychische Störungen der Täter. In seinen Fallstudien über jugendliche Amokläufer legt Langman als 1. eine Typologie der Täter vor: Es handelte sich immer um psychopathische, psychotische oder traumatisierte Jugendliche. Langman warnt aber davor, schlichte Gleichungen aufzumachen. Die Anschläge erscheinen vielmehr als eine komplexe Mischung aus lebensweltlichen, familiären und individuellen Faktoren, die sich für jeden Täter anders darstellen. Doch es gäbe durchaus Gemeinsamkeiten aller 3 Tätertypen: Es sind männliche Jugendliche, bei denen auffällt, wie häufig ihnen Scham, Neid und das Gefühl, als Mann zu scheitern, zu schaffen machten. Am Schluss aus den Erkenntnissen abgeleitete Präventionsvorschläge für Elternhaus und Schule.(2 S)
Object text:
Peter Langman. Aus dem Amerikan. von Andreas Nohl
Literaturverz. S. [324] - 334
Archivierung/Langzeitarchivierung gewährleistet PEBW pdager DE-31
Universität Erfurt
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Schloss Friedenstein
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bibliothek.gotha(at)uni-erfurt.de
Created:
2023-04-12
Last changed:
2022-05-11
Added to portal:
2023-04-12